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Mythologie & Symbolik

Griechische Mythologie

Nach der griechischen Mythologie geht die Entstehung des Olivenbaumes auf einen heftigen Streit der Götter zurück.

Poseidon, der Gott der Meere, und Athene, die Göttin der Weisheit, wollten beide Herrscher über Attika werden. Der weise Göttervater Zeus wusste Rat: Demjenigen, der dem attischen Volk ein Geschenk von unvergänglichem Wert machen konnte, sollte als Belohnung die umkämpfte Herrschaft zufallen. Der Wettbewerb wurde auf dem Felsen der heutigen Akropolis ausgetragen. Poseidon stieß mit lautem Gebrüll seinen Dreizack in den Felsen und eine Quelle sprudelte hervor. Lächelnd pflanzte Athene einen Baum - den ersten Olivenbaum. Und damit schenkte sie dem Volk das Wunder der Natur mit den vielseitigsten Nutzen: Öl gegen den Hunger, Öl als wichtiges Handelsgut, Öl für die Lampe, Öl als Heilmittel, Öl zur Körperpflege, Öl als Duftträger und der Ölzweig als Friedenszeichen.

Kein Zweifel, die neue Herrscherin über Attika hieß Athene.

Symbolik
Bei den Olympischen Spielen der Antike wurden die Sieger mit einem Kranz aus Olivenzweigen geehrt. Der Ölbaum galt als Zeichen für Glück, Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit.

Bei Christen und Juden gilt er als Symbol für den Frieden.

Der Olivenbaum im keltischen Baumkreis
Der 23. September ist der Tag des Olivenbaums. Es ist der Tag, an dem Tag und Nacht gleich lang sind. An diesem Tag Geborene haben ein Verlangen nach Harmonie und Gerechtigkeit und einen besonderen Sinn für Schönheit.
Der Olivenbaum wurde von den Kelten als Baum der Weisheit bezeichnet.